Wege aus dem Trennungschmerz

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00:00:00: Es ist Mittag.

00:00:01: Ich bin gerade vom Nachtdienst erwacht und will aufstehen und in die Küche gehen, doch hinter der Schlafzimmer-Tür halte ich inne – ich höre er telefoniert mit einer Frau!

00:00:14: Und ich wusste in dem Moment genau wenn ich jetzt rausgehe es nichts mehr wie es mal war.

00:00:21: Dann öffnete ich die Tür und ging hinaus.

00:00:26: Trennungsschmerz kann einen aus der Bahn werfen.

00:00:29: Manchmal führte ein in ein ganz dunkles Loch.

00:00:32: Aus diesem Loch sollte man sich aber irgendwie wieder rausholen, und das kann super schwer sein.

00:00:37: Ich fand es super schwer!

00:00:40: Aber es gab da auch Lichtblicke die mir gezeigt haben dass es sich lohnt wieder nach der Sonne zu suchen... Und welche das waren?

00:00:47: Was mir wirklich geholfen hat erzähle ich euch heute Hallo und willkommen zurück zu seine ex-universes Stiefmutter!

00:01:09: Ich bin Laura und ich bin heute ganz alleine da und mache mit Euch ein Nähkästchen Geblau da Und ich denke, ihr habt schon im Intro gehört um was es heute geht.

00:01:17: Um Trennungsschmerz und wie man damit zurechtkommt... ...und ich fange auch direkt an!

00:01:23: Wusstet Ihr nämlich dass man auch wirklich ein gebrochenes Herz haben kann?

00:01:27: Das nennt man Broken Heart Syndrome oder auch Tako-Zubus-Syndrom.

00:01:31: Es ist eine Funktionstörung vom Herzenmuskeln und die Symptome sind denen von einem Herzinfarkt gar nicht so unähnlich.

00:01:38: Es benötigt sogar ganz schön lange bis das wieder heilt.

00:01:42: Manchmal Wochen Manchmal Monate.

00:01:45: Ausgelöst wird das Ganze durch psychischen Stress, wie zum Beispiel einer Trennung und es gibt auch Fälle da sterben die Menschen daran.

00:01:56: also ihr seht eine Trennung kann einem ganz schön zusetzen nicht nur emotional sondern tatsächlich auch körperlich.

00:02:04: Und heute nehme ich euch mal mit und zwar neun Jahre zurück in die Zeit nämlich zum Jahresanfang.

00:02:12: Da stand ich nämlich plötzlich da, alleinerziehend und vor den Trümmern meines Lebens.

00:02:19: Und ich war nicht nur emotional sondern auch körperlich tatsächlich sehr mitgenommen.

00:02:23: Ich konnte nicht schlafen, ich konnte nicht essen und ich wusste auch gar nicht wie es so weitergehen soll.

00:02:29: Also es ist nicht gelogen wenn ich sage und ich habe echt lange darüber nachgedacht ob es stimmt aber es stimmt wirklich Es war die dunkelste und schlimmeste Zeit meines Lebens.

00:02:40: Aber wir hört Und auf Instagram seht, geht es mir heute ja wirklich gut.

00:02:45: Deswegen habe ich gedacht, ich erzähle euch jetzt mal was mir persönlich geholfen hat und ich versuche euch das aus ein bisschen strukturiert zu erzählen fange auch direkt einfach mal an.

00:02:56: Also als ich aus dieser Tür rausgegangen bin also das Intro ist ja tatsächlich so passiert Gabs natürlich erstmal eine große Bombe und dann stand ich da vor meinem Scherbenhaufen dass sich Leben nannte Und wusste, ich muss hier raus.

00:03:14: Ich muss hier heraus und wo fahre ich dann hin?

00:03:16: Natürlich zu meiner Freundin.

00:03:18: Sie hat mir auch sofort die Tür geöffnet.

00:03:20: Ich stand heulend vor ihr und ich weiß nicht mehr über was wir gesprochen haben Aber ich saß auf ihrer Couch und ich war nicht Zu Hause sondern an einem anderen Ort und es tat mir gut Irgendwo weinen zu können.

00:03:34: das hat mir einfach geholfen.

00:03:37: Ich glaube das Thema Freunde in der Trennung wird auch noch mal eine ganze zehn Minuten Sause füllen Aber ich versuche es einfach mal zusammenzufassen, was mir denn genau geholfen hat bei meiner Freundin.

00:03:47: Also einmal natürlich... Sie hat mir zugehört!

00:03:50: Sie hat mich zugehört, sie hat mir manchmal zugestimmt.

00:03:53: und gerade so in den ersten Stunden direkt nachdem diese Bombe geplatzt ist, tat's mir gut dass ich einfach reden konnte ohne das mich jemand unterbricht oder dass mir einfach jemand zustimmt im Schmerz.

00:04:07: Dann aber hat sie mir auch manchmal das Zepter aus der Hand genommen.

00:04:11: Also sie hat, wenn ich gesagt habe Ich brauche jetzt das und dass.

00:04:15: Stand sie da und hatte es erledigt Und damit meine ich sowas wie sie hat so ein bisschen meine Gedanken auch gelesen Wenn ich gesagt hab Oh hier an der Wohnung erinnert mich alles und überall hängen die Fotos.

00:04:24: Dann ist sie aufgestanden Hat die Bilderrahmen abgehangen und angefangen die Fotost wegzumachen.

00:04:29: Also ich hatte da wirklich eine Freundin Die nicht nur ein offenes Ohr hatte Sondern vor allem Auch mir gezeigt hat Wo ich starten kann wenn ich den Anfang selber nicht gefunden habe.

00:04:41: Aber was auch super wichtig war, nachdem wir dann tagelang geweint haben und alles besprochen hatten mehrfach vielleicht ging es auch nicht nur ein paar Tage sondern ein zwei Wochen Dann hat sie irgendwann gesagt jetzt habe ich wurde ja auch total in Watte gepackt von allen.

00:04:58: Und sie hat dann irgendwann gesagt Jetzt ist mal wieder gut Wir brauchen jetzt mal wieder andere Themen.

00:05:03: Ich möchte jetzt nicht immer nur über Daniel unter eine Trennung sprechen wenn wir uns sehen und wir haben uns sehr viel gesehen Und das klingt jetzt vielleicht irgendwie blöd Aber irgendwie war es auch genau richtig.

00:05:15: Ich habe sie wie gesagt sehr häufig gesehen und dadurch, dass wir dann einen anderen Fokus für unsere Gespräche gesucht haben hatte ich auch einen anderen fokus.

00:05:25: wieder in meinem Leben nicht immer nur dieses traurig sein und wenn ich mich mit meiner Freundin treffe dann sprechen wir immer nur über Daniel und wie schlimm gerade alles ist und was wie soll's mit Da Vinci weitergehen sondern das war klar.

00:05:36: Wenn wir uns jetzt sehen suchen wir ein andern Fokus und natürlich wenn wieder irgendwas ganz schlimm war war, hatte sie ein offenes Ohr.

00:05:43: Ich konnte trotzdem weiterhin mit meinen Problemen und Ängsten zu ihr kommen.

00:05:47: aber hauptsächlich haben wir versucht einen anderen Fokus für unser Gespräch zu finden Und da bin ich erst dankbar dafür.

00:05:54: Also Sie hat mir manchmal wirklich den Kopf gewaschen und einen A-Stritt gegeben und das ist wichtig.

00:06:01: wenn Ihr gerade Freunde seid von einer Frau oder einem Mann die in Trennung lebt packt sie ein bisschen in Watte.

00:06:08: Aber irgendwann tut ein A-Streit auch gut Das kann ich euch sagen.

00:06:12: Denn man muss jetzt mal ganz ehrlich sagen, wenn es einem gerade sehr schlecht geht und man viel Zeit mit einer Freundin hat und sich da immer ausweint dann ist man natürlich auch jemand der nur nimmt.

00:06:27: in der Situation Und das ist ja auch richtig so dafür ist man ja auch befreundet dass man einfach nur nehmen kann Aber man gibt ja wenig zurück, weil man nichts hatte.

00:06:38: Ich hatte nichts zum Zurückgeben!

00:06:39: Ich war einfach ein Elendshaufen... ...ich war froh wenn mich jemand an die Hand genommen hat.

00:06:45: Das darf aber kein Dauerzustand in der Freundschaft sein.

00:06:47: Man muss in einer Freundschaft auch mal irgendwann Wenn der andere sagt Boah jetzt hab ich nicht mehr viel zu geben, ich brauche mal wieder ein anderes Thema Dann muss man sehen okay wir ändern den Fokus.

00:07:00: So ist es in der Freundschaft.

00:07:02: Also ich war ihr da auch nicht böse, dass sie das dann irgendwann gesagt hat.

00:07:05: Und wie gesagt für uns war es auch dann genau der richtige Weg und ich glaube man könnte da noch ganz viel... also ich könnte da wie gesagt eine ganze Story, ne ganze Podcast voll gefüllen.

00:07:17: aber Ich glaube ihr habt meine Message verstanden.

00:07:22: Dann nun ich habe auch erst mal ja weiter zusammen gewohnt und da komme ich zum nächsten Punkt.

00:07:27: Er hatte zwar so ein Zweitwohnsitz in der Schweiz weil er daher gearbeitet hat Aber wie konnten uns da nicht noch einen dritten Wohnsitz in Deutschland leisten, wo er sein kann wenn er in Deutschland war?

00:07:39: Und deswegen war es für mich aber umso wichtiger dass ich irgendwie ein bisschen Abstand zu ihm gewinnen kann.

00:07:44: Wenn er da war also wenn wir ausgemacht hatten wer sich um Da Vinci kümmert dann habe ich auch versucht was alleine zu unternehmen.

00:07:54: Ich habe auch versucht, Digital ein bisschen Abstand zu schaffen und das ist ja an der heutigen Zeit auch super wichtig.

00:08:00: Also sich gegenseitig zu entfolgen damit man eben nicht jeden Abend damit verbringt rauszufinden was der andere macht ob er sich schämt oder weint oder irgendeine Party macht.

00:08:10: in auf WhatsApp zu blockieren konnte ich aber irgendwie nicht weil wir ja wegen da Vinci immer mal Kontakt haben mussten.

00:08:15: Wir haben es tatsächlich mal kurz gemacht Weil wir das Gefühl hatten, es ist einfach besser wie telefonieren als dass wir schreiben.

00:08:22: Das war auch für eine Zeit lang richtig gut aber im Verlauf war dann klar, dass wir die WhatsApp-Nachrichten weiter nutzen wollen.

00:08:32: Was mir aber auch viel geholfen hat, war, dass ich nachts das Handy ausgeschaltet habe oder schon am Abend.

00:08:38: Ich war nämlich tatsächlich sehr gut darin den Grund der Trennung zu stalken Denn ich kannte sie ja Und es ist mir super schwer gefallen, mich nicht mit ihr zu vergleichen.

00:08:52: Gerade abends wenn Davinci schon geschlafen hat und ich einsam war habe ich mich in den ersten Tagen super krass an mein Handy gesetzt und bin da total versunft.

00:09:03: Ich hab ganz schnell gemerkt das bringt mich nicht weiter.

00:09:07: Und lesen oder eine Serie schauen war dann doch die bessere Art den Abend für mich abzuschließen.

00:09:13: also Handy aus am Abend sich gegenseitig entfolgen oder versuchen irgendwie miteinander einen Abstand zu schaffen, war für mich auch sehr gut und sehr besser für die Nacht auf jeden Fall.

00:09:30: Besser für den Tag war für mich, wenn ich eine gute Tagesstruktur hatte und da hat mir natürlich da Winchi sehr gut geholfen.

00:09:35: Morgens gab es natürlich einen Grund aufzustehen.

00:09:37: Ich konnte nicht die ganzen Tage im Bett liegen Da musste ich Essen machen, ich musste einkaufen gehen.

00:09:42: Der ganz normale Alltag hat mich einfach schon gerade die ersten Tage irgendwie gut durch den Tag gebracht Und rausgehen ist mit Kind ja auch ein Pflichtprogramm.

00:09:52: also so ein bisschen Frischstoff schnappen War natürlich auch super wichtig Ja, aber viel mehr Energie hatte ich natürlich auch nicht.

00:10:05: Also ich war in der Zeit jetzt auch keine Mutter die eine Million Ausschlüge geplant hat – zumindest nicht die erste Zeit!

00:10:10: Aber ein Laien.

00:10:11: diese Tagestruktur aufstehen, Essen machen, war super hilfreich und zwischendurch musste ich natürlich arbeiten.

00:10:21: Besonders gute Tage, denn da war ich einfach mal acht Stunden nicht mit meiner privaten Situation konfrontiert und ich konnte einfach arbeiten.

00:10:29: Dort gab es Danielnich Und meine Kollegen haben zwar manchmal ein bisschen nachgefragt aber insgesamt war die Arbeit zu richtig.

00:10:34: mein Safe Space Da konnte ich auch nicht am Handy hocken Ich bin ja Krankenschweste auf der Intensivstation Da musste ich ja wirklich auch Einfach was ganz anderes machen.

00:10:44: Also das hat mir tatsächlich geholfen und ich kann euch sehr ans Herz legen dass ihr versucht eure Tagesstruktur irgendwie beizubehalten.

00:10:53: Mein großes Problem war ja vor allem mein Kopf und es ist auch heute noch so, ich kann ja nämlich alles zerdenken und vor allem kann ich Dinge zerdenken für die es keine Lösung gibt.

00:11:06: Mein Kopf war nach der Trennung halt voll von ach hätte ich doch nur was habe ich falsch gemacht?

00:11:10: Wieso hat er das gemacht?

00:11:12: War ich nicht gut genug?

00:11:13: Ich bin eine schlechte Mutter.

00:11:15: jetzt bin ich alleinerziehend.

00:11:16: das wollte ich nie.

00:11:17: Also ich hatte wirklich super viele und schlimme Gedanken.

00:11:21: Und manche konnte ich auch mit niemanden teilen, auch nicht mit meiner Freundin.

00:11:25: Es war wirklich mein Kopf war voll!

00:11:28: Und irgendwann war der so voll dass er was geplatzt ist wenn ich es mal so sagen darf... ...und dann habe ich mir ein Zettel und einen Stift genommen und hab alles aufgeschrieben was in meinem Kopf war.

00:11:39: Ich habe den Tipp von einer Kollegin auf die Arbeit bekommen die da im psychosomatischen Bereich gearbeitet hat.

00:11:48: Mit der hatte ich mal ein langes Gespräch, aber lange vor der Trennung und die hat mir gesagt einfach immer alles aufschreiben das hilft.

00:11:56: Und das habe ich gemacht und ich hab jeden verrückten Gedanken aufgeschrieben und alles was ich sagen wollte Aber nicht konnte.

00:12:03: und es hat lang gedauert und ich weiß nicht mehr wie lang aber Es war nicht nur eine Stunde.

00:12:07: Ich habe da wirklich sehr lange geschrieben.

00:12:09: ich würde sagen es waren mehrere Stunden und ich habe auch ganz viele Tränen vergossen dabei.

00:12:13: Aber irgendwann war alles aufgeschrieben.

00:12:16: Mein Kopf war ein bisschen leerer und diesen ganzen Roman habe ich dann verbrannt, Leute!

00:12:22: Und das war gut... ...und ich weiß nicht ob euch das hilft?

00:12:25: Das ist ja super individuell aber mir hat es geholfen.

00:12:28: Es war einmal alles ausformuliert aus meinem Kopf draußen.

00:12:33: Das ist es ja manchmal dass man Gedanken nicht so zu Ende denkt oder nicht richtig denkt, aber wenn man's einmal aufgeschrieben hat, dann hat man sie in Sätze formuliert.

00:12:43: Das war super.

00:12:44: Dann war es zu Ende gedacht!

00:12:47: Und ich habe geschrieben, aber wenn ihr kreativ seid, dann nutzt das Maltenbild, schreibt ein Lied oder ein Gedicht und das kann so nützlich sein für die Verarbeitung von diesem Schmerz.

00:12:57: Und dann hab' ich mir auch immer wieder positive Dinge gesagt – also hört sich auch so blöd an, aber... Ich war ja damals achtundzwanzig oder kurz vorm neunundzwannzigsten Geburtstag….

00:13:08: und dann habe ich mir mal gesagt ach Laura, das Jahr wird jetzt wirklich hart Aber es kommt auch ein neues Jahr.

00:13:14: Nächstes Jahr wird besser und mit Ende zwanzig muss ja irgendwie auch noch was Gutes im Leben kommen, du wirst ja jetzt noch ein paar Jahre leben.

00:13:23: Also das kann nicht nur schlechter weitergehen.

00:13:25: Jetzt muss man einmal Dadurch zwei tausend siebzehn wird furchtbar aber Es wird besser einfach durchhalten Und irgendwie hört sich das blöd an aber Es war ja so und ich wusste vielleicht kann Ich irgendwann an dieses verrückte jahr two tausen siebzen zu drückt denken damit heilsam abschließen.

00:13:47: Also sagt euch immer wieder, es wird besser!

00:13:51: Es bleibt nicht dunkel, es kommt wieder was Tolles und für mich kam ja noch etwas Tolles.

00:13:58: Und ich sage euch was euer Gehirn glaubt durch das Wenn ihr Euch immer wieder klar macht eine Dunkelzeit gibt's halt, es folgen bessere Zeiten dann kommen auch bessere Seiten.

00:14:07: Ich habe mir dann auch noch direkt mein Hobby einfach vertieft.

00:14:11: Ich war ja früher ganz viel klettern und bouldern, aber ich habe nie einen Kurs gemacht!

00:14:17: Und das hab' ich dann gemacht.

00:14:19: Klettern war auch so eine Sache die hab' immer ohne Daniel gemacht und deswegen glaub', hat mir das auch gut irgendwas zu haben wo er auch einfach nicht auftaucht und was so mein Ding war.

00:14:29: Dann hab´ ich ein Vorstiegskurs gemacht... ...und war dann einfach total viel klettern.

00:14:34: Also sucht euch was, was ihr gern macht oder probiert neues Hobby aus Und ihr lernt da auch neue Leute kennen und es kann auch sehr frisch sein.

00:14:42: Oder ihr trefft euch mal mit alten Freunden, die ihr schon lange nicht mehr gesehen habt?

00:14:47: Ja was hat mir noch geholfen?

00:14:50: Wie gesagt ich bin ja so ein Kopfmensch.

00:14:51: Ich muss immer wissen wie's weitergeht!

00:14:53: Ich brauche eine Lösung für Probleme... ...und deshalb mir geholpen dass ich mir einen Plan gemacht habe.

00:15:01: Also ich hatte ja super viele Fragen Wo soll ich wohnen?

00:15:04: Was kann ich mir leisten?

00:15:05: Wie komme ich an Geld?

00:15:06: Brauche ich irgendwelche Anträge?

00:15:08: Was steht mir eigentlich zu?

00:15:10: Tausend Fragen und es war ein totales Chaos.

00:15:14: Und genau dieses Chaos hat mich gelähmt, und ich denke das kennen viele!

00:15:19: Dann habe ich mir einfach mal aufgeschrieben... Das waren natürlich nicht direkt nach der Trennung aber so ein paar Tage danach habe ich mehr aufgeschieben meine ganzen Fragen und versuche die abzuarbeiten Und ich hatte nicht immer eine Antwort.

00:15:32: Aber so nach und nach hat sich das Chaos dann gelichtet, und ich konnte es ein bisschen abhaken.

00:15:36: Ich habe dann mit Ämtern gesprochen, mich im Internet belesen natürlich mit meinem Chef gesprochen ihm die Situation erklärt wie sie ist und wir haben gemeinsam geguckt wo kann ich Stunden aufstocken?

00:15:46: welche Möglichkeiten bietet mir mein Arbeitsplatz um an Geld zu kommen?

00:15:51: Ich hab' mit einem Anwalt gesprochen beim Jugendamt und natürlich... Das bleibt natürlich nicht aus.

00:15:56: wenn man zusammen Kinder hat und Eigentum musste ich mich ganz viel mit Daniel zusammensetzen, um mit ihm klären wie wir beide weiterleben wollen.

00:16:05: Und wie wir das alles regeln ohne dass der andere zugrunde geht.

00:16:10: Nach jeder Information die ich hatte wurde der Weg einfach klarer.

00:16:14: Manchmal wurde Klaukies wird steiniger und es ist auch nicht immer eine gerade Linie.

00:16:19: aber es gab zumindest ne Richtung und das war für mich wichtig.

00:16:23: Und es war vor allem für mich auch wichtig, mein eigenes Geld zu verdienen und nicht auf diesen Unterhalt angewiesen zu sein.

00:16:29: Vor allem weil wir auch dieses Wechselmodell anstrebten... ...und dann eh vielleicht keinen Unterhalt gibt!

00:16:35: Also ich weiß das Thema Geld war für mich ganz, ganz groß aber wo ich dann eben so ein bisschen den Plan hatte wie ich überleben kann ohne dass ich meine Niere verkaufen muss ging's mir schon besser.

00:16:47: Aber ich kann euch auch sagen, dass ist ganz oft was was nicht in zwei Tagen geklärt ist.

00:16:51: Also man kann ja zehn Jahre nicht innerhalb von achtundvierzig Stunden aufteilen, vor allem auch nicht wenn man noch ein Eigenheim und Kinder hat.

00:17:00: Also um ganz realistisch zu sein beim Notar wegen unserer Wohnung saßen wir einen Jahr später Und auch mit Da Vinci würde ich sagen hat es ein Jahr gedauert bis wir uns da eingespielt haben und vielleicht noch ein zweites Jahr bis wir dann wirklich richtig entspannt unterhalten konnten.

00:17:16: Dann kam natürlich irgendwann Melissa und dann wurde alles noch besser.

00:17:20: aber immer einen Plan zu haben und zu schauen, welche Infos brauche ich um meinen Plan weiterzuführen?

00:17:27: Das hat mir irgendwie viele Sorgen genommen.

00:17:31: Ja, ich würde sagen die zehn Minuten haben wir ein bisschen überschritten aber das waren mal so die wesentlichen Punkte, die mir aus der Trennungszeit oder diese diesen... Aus mir aus diesem tiefen Loch geholfen haben.

00:17:42: Und jetzt zum Schluss will ich euch noch sagen wenn ihr gerade in einer Trennung steckt und in diesem tiefem Loch seid Ihr seid nicht weniger wert nur weil es weil ihr eine Trennung erlebt.

00:17:54: Und es bedeutet auch nicht, dass ihr in eurem Leben eine furchtbare falsche Entscheidung getroffen habt.

00:18:00: Manche Menschen sind einfach nur ne bestimmte Zeit in unserem Leben zu werden manchmal zu einer guten Erinnerung und manchmal sind sie einfach ne Lektion aus der wir lernen.

00:18:10: Und ich glaub damit schließe sich jetzt die Folge ab.

00:18:14: wenn ihr noch nicht genug von mir und Melissa habt dann wisst ihr ja wo ihr uns findet.

00:18:19: Auf Instagram unter seine ex und die böse Stiefmutter, wir freuen uns da wenn ihr vorbeischaut!

00:18:24: Wir freuen uns natürlich auch über Likes und Daumenhochs und was es so gibt.

00:18:29: Und in zwei Wochen hört ihr Melissa nochmal alleine weil ich ja jetzt Urlaub habe und mich am Strand in Italien befinden werde.

00:18:43: Deswegen wünsche ich euch jetzt eine gute Zeit auf Instagram nehme ich euch ein bisschen mit in den Urlaub Und ansonsten hören wir uns hier wieder.

00:18:50: Bleibt gesund und Holy Apparoli!

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